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Berlin-Marathon: Kenianer Makau läuft in Berlin Marathon-Weltrekord - rbb vom 25.09.2011

URL: http://www.rbb-online.de/nachrichten/sport/2011_09/_berlin_marathon_.html

rbb vom 25.09.2011

Berlin-Marathon

Kenianer Makau läuft in Berlin Marathon-Weltrekord

Vorjahressieger Patrick Makau hat beim 38. Berlin-Marathon einen Weltrekord aufgestellt und den äthiopischen "Wunderläufer" Haile Gebrselassie entthront.

Der Kenianer lief bei optimalen Bedingungen die 42,195 km in 2:03:38 Stunden und war damit 21 Sekunden schneller als der viermalige Berlin-Sieger Gebrselassie bei seiner Bestzeit von 2:03:59, die er 2008 ebenfalls in der deutschen Hauptstadt aufgestellt hatte.

Es war der achte Weltrekord in der Geschichte des bekanntesten deutschen Marathons und Gebrselassies erste Niederlage beim fünften Start in Berlin.

Bei den Frauen war die Kenianerin Florence Kiplagat erfolgreich. Die deutsche Rekordhalterin Irina Mikitenko belegte Platz zwei. Insgesamt waren über 40.000 Läufer und Läuferinnen gestartet.

Makau: Vor dem Lauf noch kein Weltrekordgefühl

Sehr schnell nach dem Einlauf nannten Beobachter die Zeit von Makau einem "Fabel-Weltrekord". "Das ist der größte Tag in meiner Läuferkarriere. Das war ein wundervolles Rennen", sagte der 26-jährige Straßenlaufspezialist nach dem Lauf im spätsommerlich-warmen Berlin. "Nach 25 Kilometern war ich mir sicher, dass ich es schaffen kann." Dabei habe sich Makau am Morgen vor dem Start nicht in Weltrekord-Form gefühlt: "Mir ging es heute Morgen gar nicht so gut, aber während des Rennens wurde es immer besser."

Makaus Landsmänner Stephen Kwelio Chemlany (2:07:55), und Edwin Kimaiyo (2:09:50) kamen auf den Plätzen zwei und drei ein und machten damit den Dreifach-Triumph für Kenia perfekt.


Haile Gebrselassie steigt bei Kilometer 35 aus

Für den 38 Jahre alten Gebrselassie hingegen platzte der Traum vom fünften Sieg beim Berlin-Marathon nach knapp 27 Kilometern. Der zweimalige Olympiasieger auf der Bahn musste, von Atemproblemen geplagt, nach einer Tempoverschärfung von Makau abreißen lassen und stieg bei Kilometer 35 kurz vor dem Potsdamer Platz aus.

Seine Karriere will der 38-Jährige aber fortsetzen. Laut seinem Manager plant Gebrselassie schon den nächsten Marathon im Januar 2012 in Dubai. Zudem wolle er sich für seine fünften Olympischen Spiele qualifizieren. Schon im November 2010 hatte der äthiopische "Wunderläufer" in New York aufgegeben. Damals kündigte er überstürzt seinen Rücktritt an, überlegte es sich aber noch einmal anders.

Kiplagat kommt erstmals ins Ziel - und siegt

Der Sieg von Makaus Landsfrau Florence Kiplagat in 2:19:44 Stunden war ebenfalls eine Überraschung. Die Kenianerin lief erstmals in ihrer Karriere einen Marathon zu Ende. "Trotz meines Ausstiegs in Boston war ich zuversichtlich. Denn ich hatte gut trainiert. Mit dieser Zeit habe ich allerdings nicht gerechnet", sagte Kiplagat, die als zehnte Frau in der Welt unter 2:20 Stunden blieb.

Irina Mikitenko (SC Gelnhausen) gewann das Duell der "Marathon-Mamas" gegen Weltrekordlerin Paula Radcliffe und kam nach starken 2:22:17 Stunden ein. "Mit der Zeit kann man sich auf die Olympischen Spiele freuen. Darauf lässt sich aufbauen", sagte Mikitenko.

Schweizer Doppelerfolg bei den Rollstuhlfahrern

Bei den Rollstuhlfahrern belegten die beiden Schweizer Marcel Hug (1:29:31) und Heinz Frei (1:29:32) die ersten beiden Ränge. Mit deutlichem Rückstand von knapp sechs Minuten fuhr der Australier Brett McArthur auf den Bronzerang.

Startschuss durch Klaus Wowereit und Henry Maske

Der Lauf war am Morgen unweit des Brandenburger Tors gestartet worden. Den Startschuss für den Großwettkampf gaben dabei Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) und Ex-Boxweltmeister Henry Maske.

Bei strahlendem Sonnenschein säumten nach Veranstalterangaben rund eine Million Zuschauer die Strecke.

Französischer Inlineskater Fernandez schlägt Favoriten

Die Inline-Skater hatten das Marathon-Wochende am Samstagnachmittag eröffnet. Nach 42,195 Kilometern kam der Franzose Ewen Fernandez in 1:01:26 Stunden vor den Schweizern Roger Schneider (1:02:38) und Nicolas Iten (1:02:43) ins Ziel am Brandenburger Tor. Streckenrekordhalter Joey Mantia (USA) wurde in 1:03:29 Stunden Sechster; Europameister Yann Guyader (Frankreich) kam zeitgleich auf Platz sieben. Bester Deutscher wurde Felix Rijhnen auf Rang acht.

Bei den Frauen fiel das Ergebnis weniger klar aus: Die ersten vier Skaterinnen kamen zeitgleich nach 1:14:56 Stunden ins Ziel. Der Sieg ging an Staffel-Europameisterin Sabine Berg aus Baden-Württemberg vor Titelverteidigerin Italienerin Giovanna Turchiarelli (Italien) und Tina Strüver aus Sachsen-Anhalt. Vierte wurde Katharina Rumpus (Baden-Württemberg).

Insgesamt hatten rund 6500 Inlineskater für den Berlin-Marathon gemeldet.

Marathon-Strecke führte durch zehn Ortsteile

Start und Ziel der gut 42 km lange Marathonstrecke war auf der Straße des 17. Juni. Die Strecke führte durch zehn Berliner Bezirke bzw. Ortsteile (Tiergarten, Moabit, Mitte, Friedrichshain, Neukölln, Kreuzberg, Schöneberg, Steglitz, Zehlendorf und Charlottenburg). Wegen des Marathons sind einige Straßen in der Innenstadt noch bis zum Sonntagnachmittag gesperrt.

Vorerst nicht für den Verkehr wieder freigegeben werden die Straße des 17. Juni in beiden Richtungen zwischen Großem Stern und Brandenburger Tor gesperrt, ebenso die Yitzhak-Rabin-Straße und die Ebertstraße zwischen Behren- und Scheidemannstraße. Diese Sperrungen bleiben wegen der Feiern zum Tag der Deutschen Einheit durchgängig bis zum 05.10.2011, 24 Uhr bestehen.

26.9.11 00:31

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